Tipps für eine gesunde Haarmähne! Mit Kokos-Öl, veganem Shampoo und Co.

Your body is your temple. Auf deutsch: Dein Körper ist dein Tempel. Und deshalb ist es auch so wichtig, ihn gut zu behandeln. Das gilt für das, was wir ihm im Rahmen unserer Ernährung zuführen (Lecker und Gesund: Himbeer-Kokos Energy Bites – Vegane, zuckerfreie Snack-Bällchen), aber auch für die Pflege, die wir unserem Körper äußerlich zukommen lassen.

Heute möchte ich euch deshalb einige Tipps in Sachen Haarpflege geben und euch meine liebsten Pflegetricks für geschmeidiges, gesundes Haar verraten.

Vorab muss natürlich gesagt werden, dass jeder von uns einen anderen Haartyp hat und somit auch unterschiedliche Pflegebedürfnisse bestehen.

Ich selber etwa färbe meine Haare blond und habe zudem langes Haar, weshalb eine intensive auf Reparatur und vor allem auch auf Feuchtigkeit ausgelegte Pflege für mich wichtig ist. Die Tipps, die ich euch heute mit an die Hand geben möchte, sind eben die, die ich selbst verwende, um mein Haar optimal zu pflegen.

Die meisten Empfehlungen sind aber für alle Haartypen geeignet.

Haare richtig Waschen – Darauf solltest du achten

Beginnen wir mit der Haarwäsche. Allem voran, dem richtigen Shampoo.

Das richtige Shampoo wählen

 

Hier solltet ihr auf euren Haartyp achten: Es gibt spezielle Pflege für langes Haar, leicht fettendes Haar, schuppiges, volumenarmes, trockenes und sprödes Haar.
Bei dem großen Angebot ist es aber manchmal schwierig, sich für ein Produkt zu entscheiden. Worauf sollte man also beim Shampoo kauf noch achten?

Eine wichtige Rolle bei der Auswahl sollten die Inhaltsstoffe spielen;  In einigen Shampoos  ist etwa Propylene Glykol enthalten. Dabei handelt es sich um ein Mineralöl, welches auch bei Hydraulik- sowie Bremsflüssigkeiten oder auch Frostschutzmittel eingesetzt wird. Das Propylene Glykol wird hinzugefügt, um den Feuchtigkeitsgehalt der Haare zu erhöhen.
Allerdings kann es auch zu starken Hautreizungen führen und langfristig Leber und Nieren schädigen. Andere Inhaltsstoffe wie etwa Sodium-laureth-sulfat stehen in dem Verdacht, Krebserkrankungen auslösen. Auch wird davon ausgegangen, dass es aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit zu Östrogen, das Risiko für stressbedingte Erkrankungen und eine reduzierte Spermienproduktion erhöhen kann.
Auch Silikone sind oft in Shampoos enthalten – Sie sorgen für geschmeidiges und glänzendes Haar. Ob  man sich jedoch wirklich siliciumorganische Verbindungen auf die Kopfhaut schmieren möchte, ist fraglich. (Quelle: Haarforum.net)

Ein schneller Blick auf die Zusammensetzung des Shampoos lohnt sich also. Einige Firmen bieten sogar Haarpflegeprodukte ganz ohne chemische Zusätze an.

Zurzeit benutze ich zum Beispiel das Feuchtigkeitsshampoo von Annemarie Börlind.  Das Unternehmen hat sich auf „Natural Beauty“, also auf Pflegeprodukte aus natürlichen Inhaltsstoffen spezialisiert. Die Produkte sind vegan und enthalten Pflanzenextrakte aus ökologischem Anbau.

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Auch Alverde, Biostetique und andere stellen ähnliche, ebenfalls hochwertige Pflegeprodukte her. Für euch ist also in jedem Fall das richtige dabei.

Schließlich kann ich euch noch als Tipp geben, euer Shampoo regelmässig zu wechseln (hier klicken und mehr erfahren). Diese Taktik hat sich für mich definitiv bewehrt.

Spülung nicht vergessen!

Zu jeder Haarwäsche sollte auch das anschließende Verwenden einer Pflegespülung gehören. Hier gelten die gleichen Regeln wie beim Auswählen des Shampoos.

Mein Tipp: Bei langem oder auch trockenem Haar schon vor der Haarwäsche die Spitzen mit der Spülung behandeln. Das versiegelt das Haar und schützt die Spitzen vor dem Feuchtigkeitsverlust durch das Shampoo. Im Anschluss die Spülung (oder eine Kur) nochmal normal verwenden.

Die richtige Wassertemperatur – das A und O bei der Haarwäsche

Apropos spülen: Die richtige Temperatur beim Ausspülen eurer Haarpflege spielt ebenfalls eine große Rolle.

Warmes Wasser öffnet die Haarstruktur und ermöglicht so das Eindringen von Shampoo, Spülung und Kur. Kaltes Wasser hingegen schließt diese wieder und speichert so die Pflege sowie die Feuchtigkeit im Haar. Deshalb: Haare warm spülen, Shampoo anwenden, warm ausspülen, Spülung oder Kur verwenden und schließlich mit kaltem Wasser nachspülen. So erhält man deutlich glatteres, glänzenderes Haar.

Haarkur

Zusätzlich zu der Spülung sollte man seinen Haaren auch regelmäßig eine Kur gönnen. Empfehlenswert ist es sie, ein- bis zweimal die Woche bei langen und/ oder anspruchsvollem Haar anzuwenden und einmal die Woche bei weniger pflegebedürftigen Haaren.

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Neben den zu kaufenden Kuren kann man auch eine völlig natürliche Variante wählen. Besonders gut eignen sich Kokos-Öl, Argan-Öl und Traubenkern-Öl. Olivenöl ist auch eine gute Alternative für alle dunkleren Haartöne. Wer mit einer Platin Blonden Mähne durch die Welt zieht sollte aber kein Olivenöl benutzen, da es die Haare dunkler färben kann.

Die Anwendung ist durchgehend simpel: Haare waschen, Öl in die Längen geben und so lang wie möglich (mindestens 1-2 Stunden, bestenfalls über Nacht) einwirken lassen und anschließend mit Shampoo gründlich ausspülen.

Ich nutze sowohl Öl als Pflege als auch eine Haarkur von La Biostetique.
Außerdem gebe ich nach jeder Haarwäsche ein wenig Sprühpflege in meine Haarlängen. Diese hilft ebenfalls meinen Haaren die nötige Feuchtigkeit zurückzugeben.

Richtig Föhnen

Hitze strapaziert das Haar. Deshalb ist es am allerbesten, sein Haar an der Luft trocknen zu lassen. Wessen Haare allerdings wie meine eine gefühlte – und auch gelebte – Ewigkeit zum Trocknen brauchen, hat dafür nicht immer die Zeit.

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Eine Möglichkeit: Die Haare am Abend waschen, anschließen Flechten und über nacht trocknen lassen – sorgt auch für schöne Locken! 

TIPP Möglichkeit Nr.2: Die Haare nach der Wäsche einmal kurz mit dem Föhn auf mittlerer Stufe durchpusten, bis die gröbste Feuchtigkeit raus ist und den Rest dann an der Luft trocknen lassen. Dauert nur einen Tick länger, schont das Haar aber ungemein.

UND: Die Haare im nassen Zustand nur mit einem groben Kamm kämmen und erst nach dem trocknen mit einer Bürste. Das verhindert Haarbruch!

Nachtpflege – Haare zusammen oder offen?

Zum Schluss möchte ich noch eine Frage klären, die immer wieder aufkommt: Sollte man die Haare beim Schlafen offen oder geschlossen tragen? Ein Dutt oder Pferdeschwanz ist meist relativ unbequem und führt zu unschönen Knickstellen im Haar. Offene Haare hingegen können sich beim schlafen verknoten, was oft in brüchigem Haar resultiert. Zudem kann die Reibung auf dem Kissen zu Schuppenbildung führen und schon entstandenen Spliss verschlimmern. Um das zu vermeiden, ist die beste Lösung tatsächlich ein locker geflochtener Zopf. Kleines Plus: Schöne, natürliche Wellen am Morgen danach.

Das sind sie, meine Tipps und Tricks zum Thema Haarpflege! Falls ihr meinen Beitrag hilfreich fandet, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn auf Facebook, Instagram oder Pinterest teilen würdet!

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An Yukis Haarpflege arbeiten wir noch…

Wie immer geht die Schreibfeder nun an euch: Was sind eure Tipps für gesundes Haar? Habt ihr vielleicht noch Fragen an mich, die ihr gerne beantwortet hättet? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar mit eurer Nachricht <3.

 

Verfasst von

Hey there! My Name is Rina & this is my Blog. Visit my "About" page to find out more about me and darlingrina.com

3 Kommentare zu „Tipps für eine gesunde Haarmähne! Mit Kokos-Öl, veganem Shampoo und Co.

  1. Wow! Der Blogpost ist super geschrieben und enthält so ziemlich jeden Pflegetipp, den man für seine Haare kennen sollte. Mittlerweile achte ich auch sehr auf Haarpflege und auch darauf welche Produkte ich verwende. Bei deinen Haaren sieht man wirklich, dass du deine eigenen Tipps auch beherzigst und anwendest. Wirklich toll!

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

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