Ab in den Süden! So klappt der Urlaub mit Hund

Der Winter neigt sich dem Ende zu und gedanklich sind viele schon beim Frühling. Jetzt beginnt auch wieder die Zeit der Urlaubsplanung für den Sommer.
Dabei gilt es Einiges zu bedenken: Strandurlaub oder Städtetrip?  Fliegen oder fahren? Und uns Hundehaltern stellt sich in erster Linie die Frage : Mit oder ohne Hund?… 

Sicher, den Hund zuhause zu lassen ist einfacher – Unser Vierbeiner kommt bei der Oma, den Freunden oder dem Hundesitter unter und wir können entspannt verreisen.

Doch ein Urlaub mit Hund hat ebenfalls viele Vorteile: Frei von Arbeit, Uni und Alltagsstress haben wir im Urlaub endlich mal Zeit für uns – und endlich auch für unsere Fellnasen. 

Während wir nämlich unseren täglichen Pflichten nachgehen, kommen sie – bis auf die obligatorische Gassi-Runde und den ein oder anderen Sonntagsspaziergang – im Alltag eben häufig zu kurz. Und gerade dann, wenn wir endlich mal die Zeit haben, uns ausgiebig mit unseren Hunden zu beschäftigen, hauen wir ab in den Urlaub – während „Wauzi“ bei Oma bleibt.

Warum unseren Vierbeiner also nicht gleich mit einpacken und gemeinsam Abenteuer erleben? 

Und auch für alle die, die sich trotz allem täglich intensiv mit ihrem Hund beschäftigen, bringt ein Urlaub mit Hund viele Vorzüge mit sich.

Gemeinsam können wir neue Orte erkunden, fernab von den üblichen Wegen (aka „an diesen Baum habe ich schon 100 mal gepinkelt“).
Der erste Kontakt zwischen Hund und Meer – und Sand – ist außerdem immer etwas besonderes. Buddeln und toben bei strahlendem Sonnenschein… Vielleicht sogar die ein oder andere Wanderung….

– Kurzum: Urlaube bieten nicht nur uns, sondern auch unseren Hunden einen willkommenen Tapetenwechsel und bieten reichlich Zeit, um die Hund-Mensch Bindung zu stärken… 

Entscheidet man sich also für einen Urlaub mit Hund, müssen wiederum einige Fragen beantwortet werden – und genau das möchte ich euch nachfolgend erleichtern, indem ich euch die wichtigsten Überlegungen an die Hand gebe. 

Fliegen oder Fahren?

Zunächst einmal solltet ihr die Frage beantworten WIE ihr an eurer Urlaubsziel gelangen wollt. Heutzutage bieten so gut wie alle Fluggesellschaften auch die Beförderung von besonders haarigen Passagieren an. Doch für Hunde ist fliegen meist auch mit Stress verbunden. Während Yuki mit ihren zarten 4 Kilogramm gemeinsam mit mir im Passagierraum reisen darf, müssen Hunde die eine bestimmte Gewichtsgrenze überschreiten, in der Box im Laderaum reisen. Hier ist es wichtig, seinen Hund gut zu kennen – Man sollte sich folgende Fragen stellen:

  • Wie belastbar ist mein Hund?
  • Ist er vom Gemüt her eher panisch oder ruhig?
  • Wie reagiert mein Hund auf neue Situationen?

Ist euer Hund generell auch in stressigeren Situationen entspannt oder ist sogar schon mal geflogen, sollte ein Flug kein Problem darstellen.

Yuki haben wir gleich als Welpe mit nach Spanien genommen. Vor Abflug haben wir sie schön ausgepowert und bei Start und Landung gabs einen Knochen gefüllt mit Leberwurst – wir haben uns (ganz wichtig) unsere Aufregung nicht anmerken lassen und alles verlief wirklich super.

Eine andere Hausnummer sind natürlich Langstreckenflüge; Einen 16h Flug würde ich Yuki nach Möglichkeit ersparen wollen – bei richtiger Vorbereitung würde sie diesen aber sicherlich auch problemlos überstehen.

Schließlich sollte man auch mögliche Wartezeiten wegen Flugverspätungen oder Ausfällen beachten – auch wenn wir als Menschen eine Entschädigung erwarten dürfen – alles Rund um eure Rechte, sowie Rechtsberatung findet ihr auf flightright.de -, leiden unsere Hunde eventuell unter dem verlängerten Boxen-Aufenthalt.

All das sollte bei der Wahl der Reiseart bedacht werden.

Autofahrten sind da meist deutlich entspannter; Im Kofferraum lässt es sich aushalten, man wird nicht von seinen Menschen getrennt, keine beängstigenden Start- und Lande-Geräusche und reichlich Raststätten um sich mal eben die Beine zu vertreten und kleine oder große Geschäfte zu verrichten.

Ab in die Sonne?

Als nächstes sollte man sich fragen, wohin die Reise geht. Dabei sollte man vor allem auch die Temperatur im Urlaubsland bedenken.
Bei über 30 Grad wird es unterm Hundefell nämlich schnell ziemlich heiß. Spaziergänge auf asphaltiertem Grund oder lange Aufenthalte in der Mittagssonne sollten vermieden werden. Aber auch hier gilt, wer ein paar Grundregeln beachtet, kann den Hund trotzdem in den Süden mitnehmen ;). Yuki war auch bei 34 Grad am Strand putzmunter – heißer sollte es dann aber auch wirklich nicht mehr werden…

 

Städtetrip mit Fellnase?

Das gilt besonders auch für Städtetrips! Im Übrigen kann ich davon nur abraten: Wir waren mit Yuki vor allem am Strand und in den Bergen; aber auch jeweils einen Tag in Sevilla und Granada – nichts, was wir weiterempfehlen würden.

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Vom Winde verweht – Yuki genießt die kühle Brise in Sevilla

Touristenmassen, heißer Asphaltboden und lange Fußmärsche in der prallen Sonne  gehören einfach nicht zu Yuki’s Favoriten. Außerdem ist Hunden in Museen, Kirchen und Schlössern der Eintritt meist verwehrt – wir konnten uns alles also nur von außen ansehen.

Am Strand oder aber in Österreich beim Wandern wiederum konnte sie sich ungehemmt austoben und wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß.

Haltet also Ausschau nach einem hundefreundlichen Urlaubsort.

Hotel oder Wohnung?

Schließlich solltet ihr euch fragen, wo ihr im Urlaub wohnen möchtet.
Grundsätzlich stehen einem alle Möglichkeiten offen: Viele Hotels erlauben auch Hunde. Allerdings muss hier mit Aufpreisen gerechnet werden; so haben wir etwa für Yuki das gleiche wie für einen dritten Erwachsenen gezahlt.
Außerdem gelten hier strenge Regeln; Grundsätzlich besteht Leinenzwang, außerdem mussten in unserem Hotel, Hunde die Bellen im Auto in der Tiefgarage schlafen! In Yukis Fall kein Problem – allerdings fühlten wir uns wegen der „Auflagen“ nicht so willkommen.

Viel besser gefiel es uns hingegen, mit Yuki in einer Ferienwohnung zu wohnen. Hier hatten wir immer auch einen eigenen Garten und viel Platz zum Spielen und wir haben uns insgesamt deutlich wohler gefühlt.

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Yuki beim toben auf der Terrasse unserer Ferienwohnung

Better safe than sorry …

Egal wohin die Reise letztlich geht, wie ihr dort hingelangt oder wo ihr unterkommt – wichtig ist in jedem Fall noch, dass ihr euch vorher über die Einlassbedingung für Hunde im jeweiligen Reiseland informiert und auch dem Tierarzt zu einem allgemeinen Gesundheitscheck, sowie für ggf. nötige Impfungen einen Besuch abstattet.

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PS: Nach dem Urlaub waren wir mit Yuki natürlich sofort beim Friseur 😉 .

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