Ein Welpe zieht ein | Grundausstattung fürs neue Zuhause

Bologneser Welpe Yuki mit beigem Pullover auf der Wiese

Du hast dich entschieden: Ein Welpe soll einziehen! Na dann herzlichen Glückwunsch! 🙂 Damit dein Familienzuwachs sich in seinem neuen Zuhause auch Pudelwohl (oder auch Spitz(e) 😉 ) fühlt, solltest du ein paar Dinge für den Kleinen parat haben.

Ich habe dir eine kleine Einkaufsliste für die Erstausstattung deines Welpen zusammengestellt: 

Transportbox

Ob vom Züchter oder vom Tierheim – Meistens ist das Abholen eines Welpen mit einer Autofahrt verbunden. Hierfür ist es natürlich ratsam, eine passende Transportbox parat zu haben.

Für große Hunderassen eignet sich besonders eine Transportbox für den Kofferraum. So bleiben du und dein Vierbeiner sicher und ihr habt es beide bequem.

Für kleinere Hunde gibt es sogar Hunde-Autositze – quasi eine offene, am Sitz befestigte Transportbox. Alternativ gibt es auch spezielle Hundegurte, die am Sitzgurt befestigt werden.

Vormachen solltest du dir aber nichts: Deinen Welpen das erste mal auf dem Arm zu halten ist schon etwas sehr Besonderes und die Heimfahrt wird er oder sie wahrscheinlich auf deinem Arm verbringen.

Transportbox als Ruheort und Schlafplatz

Die Transportbox ist aber nicht nur fürs Auto-fahren wichtig. Im neuen Zuhause angekommen, profitieren sowohl du als auch dein Welpe von einem abgetrennten Bereich. Hier kann dein Welpe tagsüber zur Ruhe kommen und im Bestfall auch die Nacht verbringen. Eine geräumige Transportbox eignet sich hierfür hervorragend.

Welpen-Auslauf

Alternativ kannst du auch in einen Welpen-Auslauf investieren. Diese sind deutlich größerer und der Welpe kann darin somit auch ein wenig toben. Ich persönlich habe mich dagegen entschieden, weil der abgetrennte Bereich wirklich nur als Ruhepol und Schlafplatz dienen sollte.

Körbchen, Decke, Hundebett…

Das Welpen-dasein setzt sich aus vier Komponenten zusammen: Essen, Spielen, Gassi, Schlafen – wobei das Schlafen ca. 90% des Tages einnimmt. Damit dein Welpe sich in deiner Nähe aufhalten und dabei trotzdem ganz viele Nickerchen halten kann, ist es sinnvoll in jedem Raum einen kleinen Schlafplatz für den Kleinen einzurichten.

Ich rate davon ab, gleich in ein super schickes Luxusmodell zu investieren, denn zum einen wächst dein Welpe noch und zum anderen kaut er in den ersten Wochen intensiv auf allem, was er zwischen die spitzen Welpen-Zähne bekommt – das Geld wäre also im Zweifelsfall zum Fenster rausgeworfen.

Unsere Lösung:

Wir haben ein günstiges Welpen-Bett ins Wohnzimmer gestellt, die Transportbox ins Schlafzimmer, neben das Bett und in Flur und Küche haben wir jeweils eine alte Decke gelegt, auf der sich Yuki breit machen kann.

Mittlerweile hat Yuki auch eine Hundehöhle – ihr absoluter Lieblingsplatz.

Früh übt sich – Kommando „Decke“

Kleiner Tipp: Mit einem Hundeplatz in jedem Zimmer kann man von Anfang an das Kommando „Decke“ einführen, was den Alltag mit eurem kleinen Raker deutlich erleichtert.

Futter

Nach dem Schlafen folgt das Essen. Welpen im Alter von 10 Wochen bekommen noch 5 Mahlzeiten am Tag. Standardmäßig werdet ihr vom Züchter oder auch Tierheim das gewohnte Welpenfutter mitbekommen – trotzdem solltet ihr euch darüber Gedanken machen, was ihr dem Welpen in Zukunft füttern möchtet. Soll er zum Beispiel Trocken- oder Nassfutter bekommen? Mehr zu dem Thema erfahrt ihr hier. 

Auch Leckerlies parat zu haben, ist nicht verkehrt. Achtet beim Kauf darauf, dass die Leckerlies (Kaustangen etc.) für Welpen geeignet sind und auch darauf, dass sie nicht zu groß für euren Welpen sind.

So machen wir es:

Yuki bekommt Mischfutter – Das heißt morgens nass und mittags sowie abends trocken. Ihr Mittagessen bekommt sie nicht im Napf, sondern unterwegs als Leckerlies 🙂 .

Futterstelle

Wasser- und Futternapf gehören zur Welpengrundausstattung. Auch hier gibt es eine riesige Auswahl – Um euch die Entscheidung zu erleichtern, gebe ich euch unsere Erfahrungen mit auf den Weg:

Unsere Lösung:

Yuki ist ein Bologneser. Sie war ein Mini-Welpe und bleibt auch klein. Außerdem hat sie Schlappohren die – je nach Felllänge – gerne mal bis zur Schnauze reichen. Wir haben uns also für 2 kleine, flache Näpfe entschieden. So kann sie gut über den Rand gucken und die Ohren werden nicht dreckig. Die Näpfe sind aus Keramik, haben also ein gewisses Gewicht und werden nicht umgeschmissen.

Für größer werdende Rassen eignet sich ein Napf, der höhenverstellbar ist. Diesen kann man dann Stück für Stück an die Größe des Hundes anpassen.

Napfunterlage

Als Ergänzung zum Napf ist eine Napfunterlage sinnvoll – so bleibt der Boden sauber und der Napf wird nicht durch die ganze Küche geschubst.

Leine, Geschirr und Halsband

Während das Thema Geschirr und Halsband bei ausgewachsenen Hunden umstritten ist, sollte man beim Welpen ein Geschirr vorziehen. Hier kann man sich frei nach dem Geschmack richten – praktisch ist, wenn man das Geschirr leicht an- und ausziehen kann. Unser Geschirr ist von Hunter.

Gerade am Anfang ist es praktisch, eine etwas längere Leine zu haben – so hat der Welpe zunächst viel Spielraum und kann sich langsam an die Leine gewöhnen, ist aber gleichzeitig gesichert.

So machen wir es:

Die erste Zeit nach Yuki’s Einzug haben wir daher vor allem die Schleppleine genutzt (10Meter). Mit dieser konnten wir im Park auch den Rückruf super üben und sie hatte genug Freiraum, um ihre Umgebung zu erkunden. Mittlerweile sind wir auf eine normale Leine von Hunter (2 Meter, größenverstellbar) umgestiegen.

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Yuki mit 12 Wochen. Das pinke Geschirr bekam sie von der Züchterin.

Achtung: Ich rate dringend davon gleich mit einer Flexi-Leine zu beginnen. Hier muss der Hund quasi immer ziehen, um weiter zu kommen. Dadurch lernt er, dass ihn ziehen ans Ziel bringt – eine Lektion, die der Erziehung des Welpen nicht gerade zuträglich ist.

Hundetüten

Nennen wir den Teufel beim Namen: Einen Hund zu haben bedeutet, regelmässig das große Geschäft von der Straße auflesen zu dürfen. Gerade Welpen müssen mehrmals am Tag groß und da jedem, der ohne Hundetüte mit Hund unterwegs ist, saftige Busgelder drohen, gehören diese in jedem Fall zur Grundausstattung.

Spielzeug

Auch bei der Auswahl an Spielzeug verliert man schnell den Überblick. Wir haben uns vor Yuki’s Ankunft auf vier Spielzeuge beschränkt: Ein Zerr-Spielzeug, einen Ball, ein mit Leckerlies befüllbares Spielzeug (Puppy KONG) und ein Kuscheltuch (das im Endeffekt auch zum zerren genutzt wurde ;)).

Während das Kuscheltuch leider schnell das zeitliche segnete, lagen wir mit den anderen Spielzeugen goldrichtig und mussten dementsprechend bis heute keine neuen kaufen. Ihr Lieblings-Spiel ist übrigens das Zerrgel 🙂 .

Tipp 1: Auch eine überschaubare Menge an Spielzeugen kann lange spannend bleiben. Dazu die Spielzeuge einfach in eine für den Welpen nicht einsehbare Kiste legen und immer nur 1-2 zum Spielen rauslegen.

Tipp 2: Die besten Erfahrungen haben wir bisher tatsächlich mit den Spielzeugen von KONG gemacht – super toll finden wir zum Beispiel auch das Kong „Wuba“ .

Bologneser Welpe Yuki mit Kong Wuba

Körperpflege – Hundeschampoo, Bürste und Co.

Gerade jetzt im Herbst und Winter wird dein Welpe in so manche schlammige Pfütze springen. Auch wenn ein wenig warmes Wasser meist schon ausreicht, um deinen Hund wieder sauber zu bekommen, schadet es nicht, ein Welpenschampoo parat zu haben. Das muss nicht teuer sein – achte einfach drauf das es für Welpen geeignet und ohne störende Duftstoffe oder ähnliches ist.

Schließlich sollte auch eine Hundebürste im Haus sein. Gerade Welpenfell verfilzt schnell und das kann später nur noch schwer entwirrt werden. Außerdem macht es Sinn deinen Welpen von Anfang an ans Kämen zu gewöhnen. Bei der Auswahl kommt es ganz auf die Fellart deines Hundes an. Für Hunde mit viel Unterwolle eignet sich ein FURminator. Wir benutzen auf anraten unseres Hundefriseurs hin eine „Zopfbürste“ für langes Fell. 

Bologneser Welpe Yuki beim Rennen mit beigem Pullover
Yuki nach ihrem ersten Friseurbesuch. Gerade für kleine Rassen ohne Unterwolle kann ein Pullover oder eine Jacke an kalten Tagen Sinn machen.

Wenn du alles hast, was ich auf dieser Liste für dich zusammengefasst habe, dann bist du in jedem Fall super ausgestattet! Dem Einzug deines Welpen steht nichts mehr im Wege – ich wünsche euch alles Gute, eine wundervolle gemeinsame Zeit – und natürlich stehe ich euch auf eurem Weg mit Rat und Tat zur Seite.

Noch Fragen oder Anregungen? Dann hinterlass mir doch gerne einen Kommentar! 🙂 

 

Verfasst von

Hey there! My Name is Rina & this is my Blog. Visit my "About" page to find out more about me and darlingrina.com

8 Kommentare zu „Ein Welpe zieht ein | Grundausstattung fürs neue Zuhause

  1. Auch wenn ich (noch) nicht vorhabe mir einen Hund anzuschafft, finde ich den Beitrag trotzdem einfach total interessant und cool! Ich finde es ist einfach immer total spannend wenn man etwas komplett neues in seinem Leben hat und sein ganzen Geld dafür rausschmeißen kann 😀 Schließlich will man ja auch nur das allerbeste für seinen Liebsten 🙂
    Die Sache mit dem Kommando Decke finde ich total schlau!

    Liebe Grüße
    Pauline ❤

    http://www.mind-wanderer.com

    Gefällt 2 Personen

    1. Mit dem Geld hast du (leider) in jedem Fall recht 😉 – HUNDE SIND TEUER. Aber dafür auch super toll <3. Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag so gut gefällt Paula <3. Ich bin froh dich als Leserin – & Kommentatorin 😉 – du haben :*

      Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank Blyotte! Freut mich, dass du meinen Beitrag als hilfreich empfunden hast :). Das du selbst auch einen Welpen hast ist ja toll! Was ist es denn für eine Rasse? 🙂 Liebe Grüße an dich ❤

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  2. Das sind echt super Tipps. Falls irgendwann auch endlich ein Hund bei mir einzieht, werde ich deine Liste benutzen. 😍 Yuki hat echt Glück, dass sie ein so cooles Frauchen mit Durchblick hat 😎

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