Blogger Lookbook : Midi, Mini, Maxi Kleider – So finanzierst du deinen Fashion Tick

Es ist wieder Zeit für’s all monatliche Blogger Lookbook! Dieses Mal ist unser Thema „Kleid – Midi, Mini, Maxi“!

Natürlich habe ich einen passenden Look zum Thema für euch vorbereitet – sommerlich, fröhlich, elegant – den ich euch hier Bild für Bild vorstellen möchte.

Apropos: Wusstet ihr, dass ich mittlerweile 36 Outfits auf meinem Blog gepostet habe? Das sind knapp 4 Outfits pro Monat und aufs Jahr hochgerechnet 45 Looks. Ne ganze Menge, wenn man bedenkt, dass die Kleidung auch irgendwo herkommen muss!

Viele fragen mich: Platzt dein Kleiderschrank nicht aus allen Nähten? Und: Wie kannst du dir das eigentlich leisten? 

Berechtige Frage, denn ich bin Studentin und auch, wenn ich nebenbei arbeite, möchte ich ja auch mal in den Urlaub oder schick essen gehen, und nicht all mein Geld in Kleidung investieren. Gleichzeitig kaufe ich mir natürlich wahnsinnig gerne Klamotten und trage auch gerne neue Teile (siehe: mein Blog).

Wie gut, dass das Problem in meinem Fall auch gleich die Lösung mit sich bringt.

Und damit auch ihr ab sofort immer genug Geld & Platz für neue Kleidung habt,  möchte ich meine Tipps & Tricks mit euch teilen!

Und da das heutige Motto „Kleider“ ist,  fangen wir auch gleicht dort an:

1. KleiderKreisel & CO. – Wie du immer genug Geld für neue Kleidung hast.

Ich habe keine Trennungsängste. Zumindest nicht, wenn es um Kleidung geht. Wenn ich mir etwa ein neues Kleid kaufe (ganz gleich ob Midi, Mini oder Maxi), weiß ich von Anfang an, dass unsere Wege sich früher oder später trennen werden. Deshalb mache ich Folgendes: 

Ich fotografiere mein neues Kleidungsstück direkt. Das ermöglicht mir eine bessere Bestandsübersicht und erleichtert das spätere einstellen auf Kleiderkreisel & CO..

Natürlich verkaufe ich niemals abgenutzte oder beschädigte Sachen und wenn doch, vermerke ich das in der Artikelbeschreibung bzw. füge Aussagekräfte Fotos des Defekts hinzu.

Warum mache ich das?

  1. Nach dem Kauf sind die Klamotten noch frisch von der Stange und somit Knitterfrei – die Fotos werden also deutlich besser, als wenn ich das Teil erst 2-3 Mal trage, auch wenn die Kleidung nach wie vor einwandfrei ist.
  2. Ich weiß immer genau, was ich an Kleidung im Schrank habe.
  3. Da ich alle meine Kleidungsstücke fotografiere, verfüge ich über eine Art „virtuellen Kleiderschrank“ – ich habe also immer den Überblick über meine Kleidung und somit bleiben mir große Ausmist-Aktionen erspart.

Wenn jemand mein Kleid dann zu meinem Preis kaufen möchte, ist das doch klasse! Egal wie schön es ist: Ich werde sicherlich ein neues finden, habe mir ein kleines Plus verdient und ein Budget für ein neues Kleid (oder sogar zwei).

Also wir fassen zusammen: 1. Kleidung immer im neuen Zustand fotografieren und am besten auch gleich inserieren.

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2. Jede sechs Monate den Schrank ausmisten

Jede paar Monate miste ich meinen Kleiderschrank zusätzlich aus – und zwar real und virtuell! 

Den virtuellen Kleiderschrank ausmisten

Virtuell bedeutet, ich gehe meine Kleiderkreisel-Anzeigen durch: Alle Teile, die ich doch nicht so gerne trage und gerne los werden möchte, reduziere ich nun. Ich passe den Zustand der Kleidung an: War sie am Anfang noch „Neu“, ist sie jetzt „Sehr Gut“ oder nur noch „Gut“ erhalten.

Die Flohmarkt-Kiste

Vielleicht sind auch Teile dabei, die sich schon seit Längerem – trotz Reduzierung – nicht verkaufen lassen. Diese Teile suche ich aus meinem (echten) Kleiderschrank heraus und hänge sie in meine „Flohmarkt Abteilung“ (Alternativ geht auch eine Flohmarkt-Kiste). Dazu gleich mehr. 

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Wo inseriere ich was?

Kleiderkreisel ist nicht für all deine Kleidung die beste Anlaufstelle:

Möchtest du vor allem schnell verkaufen, empfehle ich dir Ebay oder – wenn du fiesen Gebühren entgehen möchtest – Ebay Kleinanzeigen.

Verkaufst du teure Markenprodukte, ist Catchys eine gute Anlaufstelle.

Eine gute Alternative zu Kleiderkreisel ist Mädchenflohmarkt.

Mädchenflohmarkt hat im übrigen auch einen so genannten Concierge Service, bei dem du deine Kleidung einschicken kannst und sie für dich eingestellt und verkauft wird. Sehr praktisch, für alle die, die keine Zeit oder Lust haben, sich selbst ums einstellen, verkaufen und verpacken zu kümmern.

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Ein mal im Jahr: Flohmarkt

Einmal im Jahr nehme ich an einem Flohmarkt teil, zu dem ich all die Kleidung mitnehme, die sich über das Jahr nicht online verkaufen ließ.

Wer jetzt denkt: Aber Flohmarkt lohnt sich doch gar nicht für Kleidung: PUSTEKUCHEN! 

Auf meinem ersten Flohmarkt habe ich mir eine goldene Nase verdient – und auch sonst lag mein Verdienst immer zwischen 300 und 700 Euro.

Wie das geht? Ganz einfach: 

So verkaufst du erfolgreich Kleidung auf dem Flohmarkt:

  1. Wähle einen Flohmark speziell für Kleidung. In Frankfurt gibt es zB. den Mädchenflohmarkt im Frankfurter Garten. Hier kommen alle modebegeisterten Mädels hin und zahlen auch gerne mal 10-15 Euro für ein schönes, gut erhaltenes Teil.
  2. Achte auf die Aufmachung deiner Kleidung: Hänge die schönen Teile auf Bügel und preise sie z.B. mit selbst-gemachten Etiketten aus!
  3. Achte darauf, deinen Stand nicht mit Ramsch-Artikeln zuzumüllen: Eine 1 Euro Wühlkiste reicht vollkommen aus – die restliche Auswahl hältst du am besten übersichtlich und ordentlich.

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Und jetzt fassen wir nochmal alle Tipps zusammen: 

  1. Kleidung direkt nach dem Kauf fotografieren und auf Kleiderkreisel inserieren
  2. Einmal im Halbjahr deinen echten und deinen virtuellen Kleiderschrank ausmisten
  3. Einmal im Jahr an einem Klamotten-Flohmarkt teilnehmen. 

Wenn ihr diese Tipps befolgt, schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Durch die ständige Bewegung in eurem Kleiderschrank habt ihr immer Platz für Neues und stets das entsprechende Budget zur Verfügung.

Und es wird noch besser: Das schlechte Gewissen, das beim Kauf eines neuen Kleides entsteht, bleibt aus. Immerhin inseriert ihr es ja sofort wieder – Und wer weiß: Vielleicht verdient ihr ja sogar an eurem neuen Schmuckstück.

Also Mädels, ran an den Schrank! 

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Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen und meine Tipps helfen euch in Zukunft genauso sehr wie mir. Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare und beantworte auch liebend gerne eure Fragen! ❤ 

Hier gehts übrigens zu meinem Kleiderkreisel Profil: essence .

Lasst euch die Beiträge meiner lieben Blogger Kolleginnen nicht entgehen:

Montag: Marlies – Mrlsblg
Dienstag: Caro – Modesalat
Mittwoch: Katy – La Katy Fox
Donnerstag: Kathi- Meet the happy Girl
Freitag: Ami – Ami Coco
Samstag: Rina – Darling Rina
Sonntag: Yassi – Yaszih

Blogger Lookbook TitelbildDarling Rina gibt es auch auf deinem Lieblings-Netzwerk:
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Schönes Wochenende ihr Lieben! 

 

Verfasst von

Hey there! My Name is Rina & this is my Blog. Visit my "About" page to find out more about me and darlingrina.com

85 Kommentare zu „Blogger Lookbook : Midi, Mini, Maxi Kleider – So finanzierst du deinen Fashion Tick

  1. Du bist ja noch verrückter als ich 🙂 also kaufen und sofort einstellen habe ich noch nicht gebracht 🙂 wobei ich Dir bei den anderen Tipps recht geben muss. Nur durch ständiges verkaufen, kann man sich neue Sachen leisten, sonst würde das nicht funktionieren. Ich miste auch regelmäßig aus und verkaufe ständig (nach Saison) ein paar Teilchen. Oft auch mal neu, weil ich es nach 4 Wochen immer noch nicht getragen habe 🙂 Trennungsangst oder Hortungswahn darf man hier nicht haben, sonst funktioniert das nicht. Ich mach das allerdings über Ebay.

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    1. Haha ich nehme das mal als Kompliment! Diese Verfahrensweise hat sich für mich einfach als sehr effizient erwiesen und somit bin ich damit auch total happy :). Vielen Dank für deinen Kommentar und ein schönes Wochenende noch! xxx

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  2. Hallo Rina,
    die Flohmarkt Tipps und die Idee, die Sachen direkt neu zu fotografieren finde ich super. Ich bin neu auf deinem Blog, deswegen will ich dir nicht zu nahe treten, aber ziehst du für Outfit Posts jedes Teil wirklich nur einmal an? Und kaufst du auch selbst Second Hand oder verkaufst du nur?
    Ich finde den Loslösungs-Aspekt total gut, aber damit musst du ja trotzdem einen krassen Konsum an Fast Fashion haben. Macht es nicht mehr Sinn, sich Kleidung zu kaufen, die man von Anfang an so gut findet, dass man sie eigentlich nicht gleich wieder loswerden will?
    Ich persönlich finde es immer klasse, wenn Fashion Blogger ihre Teile mehrfach tragen, verschiedene Kombinationsmöglichkeiten zeigen und kreativ sind, mit dem was sie haben. Alleine schon, weil es für viele Leser einfach näher an der Realität ist.
    So, ich hoffe ich trete dir damit nicht auf die Füße, das ist nicht meine Absicht! Die Fotos sind übrigens super schön 🙂

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    1. Erstmal willkommen auf meinem Blog meine Liebe ☺️. & vielen Dank für deinen Kommentar – da muss ich natürlich direkt drauf antworten: Natürlich trage ich nicht jedes Teil nur 1 Mal! Auch in meinen Looks tauchen viele Teile immer wieder auf :). Du kannst dich ja selbst überzeugen und dich einfach mal durch meine Outfits durchklicken! Und ich habe selbstverständlich auch viele Lieblingsteile die ich schon seit Jahren (manche sogar schon ein Jahrzehnt) besitze – nur weil ich alles inseriere, heißt es ja noch lange nicht, dass ich es auch verkaufe bzw verkaufen muss. Kleiderkreisel & Co sind für mich eben auch ein toller Weg um eben nicht blind zu konsumieren, sondern alle Kleidung wieder zu verwerten in dem ich sie wieder ins System einspeise anstatt sie etwa wegzuwerfen oder in meinem Schrank vergammeln zu lassen! 🙂 Außerdem habe ich so, wie auch im Beitrag erklärt einen super Überblick über meine Besitztümer 🙃. Und zum Thema Second Hand: Ich kaufe auch selbst gerne auf Flohmärkten ein und klaue auch viel aus Mamas Kleiderschrank ;). Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten :). Und du trittst hier niemandem auf die Füße! All deine Fragen sind komplett berechtigt und ich freue mich auch total mal einen kritischen, hinterfragenden Kommentar zu lesen :). Solltest du noch Fragen haben nur her damit! Du kannst mir auch jederzeit eine Mail schreiben. Ich freu mich drauf :). Alles Liebe, Rina ❤️

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      1. Hi Rina! Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, sie hat mich sehr gefreut. Der Grat zwischen konstruktiv kritisch und beleidigend ist im Internet immer so schmal, umso mehr freut es mich, dass du so positiv reagierst! Dass du einen super Überblick über deinen Schrank hast glaube ich, dein Vorgehen ist auch wirklich spannend, ich hab noch nie von jemandem gehört, der das so macht. Aus Mamas (und Papas) Kleiderschrank klaue ich übrigens auch sehr gerne 😉
        Ich schau mich auf jeden Fall mal etwas mehr hier um, dein Blog ist nämlich nebenbei bemerkt wunderschön (sagt die Designerin!). Liebe Grüße aus Hamburg! Anni

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      2. Liebe Anni, ich freue mich, dass du dich freust ;). Für mich ist das selbstverständlich und ich bin vielmehr sehr glücklich darüber, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Beitrag auch wirklich zu lesen und dir dazu sogar Gedanken gemacht hast. Kommentare wie deine sind der Grund, das ich mit dem Bloggen weiter machen möchte. Danke! Und vielen Dank für das große Lob <3. Ich hoffe du schaust noch öfter bei mir vorbei :). Übrigens kannst du mir auch gerne per Email folgen – dann bekommst du jeden neuen Beitrag per Email zugesandt :). Liebe Grüße zu dir nach Hamburg, Rina ❤

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  3. Das sind richtig tolle Tipps. Besonders die Kleidung direkt zu fotografieren ist echt praktisch. Direkt reinstellen würde ich sie allerdings noch nicht, denn ich will dann meistens doch noch etwas mehr von meinen Teilen haben. 😀

    Liebe Grüße
    Hanna

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    1. Liebe Hanna, danke für deinen Kommentar! 🙂 Natürlich möchte ich meine Kleidung auch ein wenig genießen ;). Das ist der „Vorteil“ von Kleiderkreisel: Der Verkaufsprozess ist dort meist etwas langwieriger – und falls doch jemand mal schnell zugreift kannst du ja immer noch ablehnen! 🙂 Lieben Gruß an dich, Rina ❤

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  4. Ich liebe das Kleid! Sieht so so so schön aus und steht dir fantastisch!
    Ich habe so ein ähnliches in blau und midilänge! Mag es so gern!

    Deine Tipps sind auch richtig toll und erinnern mich daran, dass ich meinen Kleiderschrank mal wieder ausmisten sollte und vielleicht auch gleich meinen Kleiderkreiselaccount auffüllen! :’D

    Liebste Grüße
    Bianca
    http://www.herzmelodie.com

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  5. Liebste Rina,
    erstmal ein wunderschönes Kleid, welches dir einfach super gut steht. Spitze ist ja wie du weißt auch mein absoluter Favorit für den Sommer.
    Deine Strategie finde ich sehr bemerkenswert und beeindruckend. Ich könnte das so nicht durchziehen 🙂 Aber ich sortiere mindestens zwei Mal im Jahr aus und kaufe mittlerweile viel bewusster. In drei Wochen geht es auch wieder auf einen Flohmarkt 🙂
    Mit Kleiderkreisel habe ich bisher leider nicht so viel Erfolg gehabt 😦
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

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  6. Oh das Kleid sieht ja echt schön aus!
    Deine Tipps sind auch super, das werde ich mal beherzigen. Ich bin momentan am Aussortieren und uh, das ist ziemlich viel Arbeit, wenn man das über Jahre hinweg nicht so wirklich gemacht hat…
    Deswegen hab ich mit Kleiderkreisel angefangen und direkt das erste Teil verkauft, aber mit deinen Tipps läuft das bestimmt noch ein bisschen besser 🙂
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

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  7. Liebe Rina,
    das ist echt super, wie du dir deine Outfits finanzierst. Vor allem finde ich es beeindruckend, dass du gar nicht an deinen Kleidungsstücken anhaftest. Sie kommen zu dir, und du lässt sie auch mit Leichtigkeit wieder gehen. Das würde ich so nicht hinbekommen. Ich bin froh, wenn ich ein schönes Teil erstanden habe, und möchte es dann nicht gleich wieder abgeben…

    Mit Kleiderkreisel habe ich seltsame Erfahrungen gemacht. Eine der Kaufinteressentinnen wollte, dass ich ein Video drehe, wie ich den Lederrock, den ich zum Verkauf angeboten habe ,trage. Eine andere wollte jede Naht ausgemessen haben. Eine weitere Kaufinteressentin wollte, dass ich den Rock auf Schadstoffe überprüfen lasse… 🙂
    Das war echt nervig, und Kleiderkreisel ist deshalb für mich keine Option mehr. Ebay funktioniert, allerdings bekommt man leider nicht viel für die Sachen.

    Herzliche Grüße
    Birgit
    von fortyfiftyhappy.de

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Birgit, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mir einen so durchdachten Kommentar zu hinterlassen :)! Zu den komischen Erfahrungen: Die kenne ich leider nur zu gut und höre es auch oft von Freunden. Dafür bekommt man für seine Kleidung aber mehr auf Ebay und dann nehme ich auch mal eine komische Nachricht in Kauf :). Danke Birgit und dir noch einen schönen Abend ❤

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