Mumbai Reisebericht Teil 2 – Elephant Caves, Taj Mahal Hotel und Bollywood Film Studio Tour

Hallo und willkommen zum zweiten Teil meines Mumbai Reisberichts!

Heute möchte ich euch von meinem Besuch in den Elephant Caves, unserem Aufenthalt im Taj Mahal Hotel und unserer Bollywood Film Studio Besichtigung erzählen.  

Du hast den ersten Teil meines Reiseberichts noch gar nicht gelesen? Dann klicke bitte HIER.

Tag 2 – Die Elephanta Caves

Die Elephanta-Höhlen wurden nicht etwa nach indischen Elefanten, sondern nach der Insel Elephanta benannt, auf der sie zu finden sind.
Die Höhlen sind an der Westküste Indiens gelegen und dienen der Verehrung der hinduistischen G’ttheit Shiva.
Mit Elefanten haben sie also wenig zutun, dafür sind die Elephant Caves ziemlich beeindruckend: In ihrem Inneren wurden meterhohe Skulpturen Shiva’s sowie gigantische Säulen aus dem Fels gehauen. Sie gehören zu den bedeutendsten Werken hinduistischer Bildhauerei überhaupt. Seit 1987 sind die Höhlen von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

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Anreise – Bootsfahrt nach Elephanta

Da die Höhlen auf einer Insel gelegen sind, kommt man um eine Bootsfahrt nicht herum. Diese entpuppte sich allerdings als sehr angenehm – der kühle Fahrtwind war eine willkommene Abwechslung zu der Hitze auf dem Festland.
Los geht die Bootstour am Gateway to India – hier legen nur Boote nach Elephanta ab. Die Fahrt dauert circa eine Stunde.

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Auf Elephanta wimmelt es nur so von Kühen und Ziegen – Elefanten gibt es hier leider keine.

Auf der Insel angekommen, läuft man etwa 10 Minuten, bis man am Fuß einer Treppe ankommt. Flache, breite Stufen führen von dort aus zu den Höhlen hinauf. Die Treppe ist mit Plastikplanen überdacht und wird links und rechts von Ständen flankiert, an denen man allerhand Nippes kaufen kann.

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Der Aufstieg

Der Aufstieg dauert etwa 15 Minuten.
Auch wenn die Treppe flach angelegt ist, ist der Weg nicht ganz ohne: Die Hitze staut sich unter den Plastikplanen, die Luft ist feucht und das Atmen fällt schwer. Trotz dessen hat unsere Reisegruppe es ohne Probleme nach oben geschafft.
Wer sich den Aufstieg aber nicht zutraut, kann sich für ein paar Rupien auf einem eigens zu diesem Zweck angefertigten Stuhl hinauf – und sogar hinunter – tragen lassen.

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Das Tempelgelände und seine Affen

Oben angekommen sind die Wege breit und leicht zu begehen.
Wie es sich gehört, hüpfen auf dem Tempelgelände hunderte von Tempelaffen herum. Die können ziemlich frech sein und klauen vor allem gerne die Wasserflaschen (noch beliebter sind Softgetränke!) der Touristen.

Der Besuch der Elephant Caves hat mir sehr gut gefallen. Die Felsskulpturen sind unheimlich eindrucksvoll und es hat Spaß gemacht, die Affen beim rumalbern zu beobachten.

Natürlich werden die Elephant Caves vor allem von Touristen besucht. Das birgt aber auch Vorteile: Das Tempo hier ist viel langsamer als in den Straßen Mumbai’s und man hat Platz genug, um auch mal stehen zu bleiben und die Umgebung auf sich wirken zu lassen.

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Das Taj Mahal Hotel

Zurück am Gateway of India, kehrten wir zu Mittag in das Taj Mahal Hotel ein.

Ich kann den Besuch des Taj Mahal Hotels nur wärmstens empfehlen. Von innen wie außen ist das Gebäude prachtvoll ausgestaltet und eine angenehme Abwechslung zu den lauten, überfüllten und dreckigen Straßen Mumbai’s. Zudem ist es angenehm kühl.

Mittagsbuffet im Taj Mahal Hotel

Wer sich dort länger aufhalten möchte, muss nicht gleich ein Zimmer buchen: Für umgerechnet etwa 25 Euro gibt es dort ein wirklich hübsches Mittagsbuffet mit westlichem Essen, Kuchen, Torte und leckeren Kaffee-Kreationen.

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Mein kleiner Bruder in den Elephant Caves – er wurde am nächsten Tag 18 Jahre alt!

Tag 3 – Bollywood Excursion

An die Bollywood Excursion hatte ich große Erwartungen: Gemeinsam mit einem Guide würden wir die Bollywood Film Studios erkunden und Einblicke in die Produktion indischer Filme und Serie erhalten.

Einführung ins Thema Bollywood & Promi Sight Seeing

Unsere Tour begann mit einer kleinen Ansprache zum Thema Bollywood. Für mich, die ich mich mit diesem Genre nur wenig auseinander gesetzt habe, war diese sehr interessant.

Für alle, die ebenfalls wenig Ahnung von Bollywood und Co. haben und die das gerne ändern möchten, gibt es HIER ein paar nützliche Infos.

Anschließend fuhren wir am Haus von Sharukh Khan vorbei, dem wahrscheinlich berühmtesten indischen Schauspieler. Von dem Haus konnte man allerdings nur wenig sehen, da es hinter einer hohen Mauer versteckt lag.

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Kein Streuner: Diese niedliche Katze gehört zur Film Crew.

Die Bollywood Filmstudios

Dann ging es endlich weiter zu den eigentlichen Studios.
Zur Info: Die Studios gehören nicht Bollywood, sondern die Räumlichkeiten werden je nach Bedarf vom Studio vermietet. 
Vorort durften wir dann tatsächlich die Räumlichkeiten unter Augenschein nehmen: Es gab ein Krankenhaus-Set, ein Gerichtssaal, ein Gefängnis sowie eine komplett ausgestaltete Wohnung zu sehen. Außerdem führte uns der Guide an mehreren Multifunktions-Sälen vorbei in denen riesige Metal-Konstruktuionen für verschiedene TV-Serien aufgebaut wurden.

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Das Krankenhaus Set

In einem kleinen Kinosaal wurde uns ein Film rund ums Thema Bollywood-Filme und vor allem auch Film-Bearbeitung vorgespielt – allerdings war es vor allem ein Werbefilm des Studios und das in einer fürchterlichen Qualität (vor allem für ein Filmstudio!). Nebenan in einem kleinen „Fan-Raum“ hingen Fotos von allen Bollywood Berühmtheiten, von manchen gab es sogar Staturen – danach wussten dann auch die langsamsten von uns wer eigentlich Sharukh Khan ist 😉 . Hier durften wir dann auch „original“ Kostüme aus bekannten Filmen anprobieren und damit für Fotos posen.

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Dreh einer Fernsehserien-Sequenz

Anschließend beobachteten wir im Hof eine kurze Dreh-Sequenz, besichtigten ein Tonstudio und nahmen gemeinsam einen Song auf.

Zum Abschluss gab es für alle Besucher (es wurden mehrere Gruppen gleichzeitig durch die Studios geführt) noch eine Bollywood-Style Tanzvorführung.

Unser Mittagessen war in der Exkursion inklusive und sehr lecker!

Fazit Bollywood Film Studios

Der Besuch der Studios ist in jedem Fall empfehlenswert. Meine Erwartungen wurden zwar leider nicht getroffen: Die Räumlichkeiten waren sehr dreckig und hässlich eingerichtet – von dem Glanz und Glamour, den man sich von einem Filmstudio erwartet, war nichts zu erkennen.

Es war jedoch spannend zu sehen, wie viel man aus einem solchen Szenario machen kann. Durch die Belichtung der Räume kann man die tatsächlichen Zustände des Studios auf meinen Fotos zB. gar nicht erkennen. Die Details werden einfach ausblendet und der Raum wirkt offen, groß und (fast schon) sauber. Sehr spannend!

Auf die Matratzen, die ich in den Schlafzimmern am Set zu sehen bekam, würde ich mich aber definitiv nicht legen wollen – und ich kann mir kaum vorstellen das Sharukh Khan das anders sehen würde. Ob hier also wirklich Filmsequenzen mit ihm in der Hauptrolle gedreht wurden, ist fraglich. Trotzdem ein spannender Einblick, den ich nicht hätte missen wollen!

Vielen Dank fürs mitlesen, ich hoffe Teil 2 meines Mumbai Reiseberichts hat euch ebenfalls gut gefallen! Lasst mir doch gerne einen Kommentar zu dem Beitrag da 🙂 .

Im dritten Teil meines Berichts (dem letzten Teil) erzähle ich euch nächste Woche von unserer „Shantaram Tour“ und von unserem Trip in die Slums von Mumbai. Bis dahin könnt ihr euch gerne auch meine Bali Reiseberichte ansehen. 

Veröffentlicht von

Hey there! My Name is Rina & this is my Blog. Visit my "About" page to find out more about me and darlingrina.com

16 thoughts on “Mumbai Reisebericht Teil 2 – Elephant Caves, Taj Mahal Hotel und Bollywood Film Studio Tour

    1. Liebe Katy, vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 ! 25 Euro sind natürlich nicht günstig – aber für ein 5 Sterne Hotel ist es wie ich meine ganz ok :). Sonst hat das Essen meist nicht mehr als 2,3 Euro gekostet :). Wenn du noch fragen zu den Preisen hast, erzähl ich dir gerne mehr dazu! 🙂

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